Schon wieder ein neuer Resident Evil Teil? Im Grunde handelt es sich hierbei um die preisgünstigere Version samt kompletten Downloadcontent. Somit kommen z.B. deutsche Spieler immerhin in den Genuss des Versus Modus, welcher hierzulande ja nicht als zusätzlicher Content heraus kam. Also Ihr erhaltet neben der Vollversion von Resident Evil 5 auch noch den DLC von In Alpträumen verloren, Eine verzweifelte Flucht, Versus, The Mercenaries Reunion. Außerdem gibt es zusätzliche Kostüme und Charaktäre. Also ein schönes Paket auf den ersten Blick. Aber wie spielte sich eigentlich Resident Evil 5? Hier noch einmal Auszüge aus unseren Test.
Resident Evil 5 ist wieder
Chris Redfield, der bekannte Titelheld aus Resident Evil, den finsteren
Mächten auf den Fersen. Nachdem er einer neuen Organisation beigetreten
ist, macht er sich auf nach Afrika, wo ihn erneut Mutationen der
schlimmsten Sorte erwarten. Durch wiederholte Bioexperimente
hervorgerufen, verwandeln sich Tiere und Menschen in verrückt gewordene
Kreaturen. Das klingt nach jeder Menge Action, und die erwartet den
Spieler auch.
Das Spielprinzip wurde vom 4. Teil übernommen. Man
sieht den Hauptcharakter wieder von hinten und gezielt wird mit einem
Laserpointer. Spieler des 4. Teils werden sich mit der Steuerung sehr
schnell zu Recht finden. Neu ist allerdings die Itemverwaltung. Konnte
man in den Vorgängerspielen im Menü noch in aller Ruhe seine Waffen und
Items sortieren, so läuft nun im 5. Teil das Spielgeschehen weiter. Es
bleibt also keine Zeit um sich in Ruhe mit einer Waffe auszurüsten und
die bekannten Kräuter zu kombinieren. Zum Glück gibt es eine
Quickbutton Funktion, mit welcher man Waffen und Kräuter oder auch
Heilsprays den 4 Digipadtasten (L/R/O/U) zuweisen kann. Damit kann man
auch im größten Getümmel schnell mal seine Energie wieder aufladen oder
zu einer Waffe mit Munition wechseln. Das ist mitunter sehr wichtig,
denn wie bereits in den Vorgängern, ist Munition auch hier Mangelware.
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Neu
in Resident Evil 5 ist auch, dass man mit einem Computerpartner
zusammen den Kampf gegen die Mutantenhorden antritt. Sheva Alomar ist
nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch eine gute Unterstützung.
Sollte man einmal kurz vor dem ableben stehen hilft sie einem mit einer
rettenden Injektion, und versorgt den Spieler auch sonst mit allerlei
Nützlichem wie Munition. Man kann Items tauschen, abgeben oder bei
Sheva anfordern. Dies gibt dem Spiel noch eine zusätzliche Variante die
vor allem für eines Sinn macht: einen Coop-Modus. Doch zu dem Später
mehr. Natürlich muss man auch seiner Partnerin aus der Klemme helfen
wenn sie in Gefahr ist, denn auch wenn Sheva das zeitliche segnet heißt
es für den Spieler Game Over.
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Das Ableben der Spielhelden ist
halb so tragisch, denn im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es in
Resident Evil 5 keine Schreibmaschinen wo man speichern muss, sondern
es wird automatisch gespeichert, und diese Kontrollpunkte sind meiner
Meinung nach auch immer fair platziert. Man spart sich also die Suche
nach Farbbändern und deren Vergeudung durch unnötiges einsetzen. Sehr
angenehm ist auch, dass man jedes einzelne der Level (der insgesamt 18)
nach einmaligem durchspielen neu spielen kann. Dabei kann man auch
seine Items übernehmen und so mitunter in einem frühen Level Munition
aufsammeln, um sie in einem späteren zur Verfügung zu haben.
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Die
Grafik kann sich auch in Resident Evil 5 wieder sehen lassen. Es gibt
zwar mitunter leicht verschwommene Texturen, aber insgesamt ist die
Darstellung schon sehr ordentlich. Mir sind während dem spielen auch
keine markanten Grafikfehler aufgefallen. Auch die einzelnen Level sind
schön gestalte. Zwar ist alles wie gewohnt zu linear gehalten, aber man
hat immerhin oft gute Alternativen (Fenster, Leitern, Dächer) um im
Kampf gegen die Mutanten eine Ausweichroute zu haben. Die
Hauptdarsteller sind sehr schön animiert und auch die Gegner sind gut
detailliert. Zwar bewegen sich die Infizierten noch immer sehr hölzern,
das ist aber nur eine Kleinigkeit die dem Spielspass absolut nicht
schadet. Auch die Sounds und die Musik tun ihr weiteres um die Stimmung
zu steigern. Zusammen mit den für Resident Evil Spieler schon gewohnt
guten Zwischensequenzen, bietet Resident Evil 5 eine wirklich gute
technische Darstellung. Es geht technisch sicher noch eine Spur besser,
aber insgesamt passt alles sehr gut zusammen.
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Die beste Neuerung
ist der schon erwähnte Coop-Modus. Man kann Resident Evil 5 zusammen im
Splitscreen oder via Internet spielen. Und das macht eine Menge Spaß.
Vor allem wenn sich zwei geübte Spieler treffen, kann man den Mutanten
so richtig schön zeigen, dass sie sich mit den falschen angelegt haben.
Hier kommt natürlich auch das schon erwähnte Tauschen von Items voll
zur Geltung. Selten hat mir ein Coop-Modus so viel Spaß gemacht.
Natürlich spielt es vom Flair her eine Rolle, ob man wie ich schon Fan
der Serie ist, oder nicht. Aber auch für Neueinsteiger ist dieser Modus
wirklich sehr gelungen. Egal welche Mutantenhorden auf einen Zustürmen,
in kürzester Zeit hat man sich mit der Steuerung und dem Partner
eingespielt.
Es gibt Resident Evil Typisch auf wieder sehr viele
Goodies zum Freischalten. Hierbei gilt es das Spiel in den
verschiedenen Schwierigkeitsstufen und in gewissen Zeiten zu
absolvieren. Ebenso kann man verschiedene Schätze sammeln und
verkaufen. Neben den beliebten Trophäen gibt es auch wieder neue
Kleidung, Waffen, den Mercenary Modus und vieles mehr. Und bei jedem
Spiel kommt man neuen Bonusgegenständen näher. Die Langzeitmotivation
ist wie bei den Vorgängern auch hier wieder sehr hoch. Natürlich auch,
weil das Sammeln der Items und die Jagd nach der Bestzeit vor allem im
Coop sehr viel Spaß macht.
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