Tornado Outbreak
Lesermeinung:  
SchwachPerfekt 
Xbox360 - Xbox360 Reviews


Simon Winzer für GameFeature.de

„Feuer und Wasser kommen nicht zusammen, kann man nicht binden, sind nicht verwandt.“ Diesen Refrain von Rammstein kann man genauso gut auf das Spiel Tornado-Outbreak von Konami anwenden. Warum das? Das werdet ihr sehen! In Tornado Outbreak übernehmt in die Rolle von Zephyr, einem kleinen Tornado, der Anführer der außerirdischen  Wind Warriors ist. Doch neben den Wind Warriors gibt es noch die Fraktion der Fire Fighters. Diese haben den Warriors die Kristalle geklaut, die den Helden der Tornados, Omegaton ihre Kraft geben. Damit dieser nicht stirbt, müssen die Warriors auf die Erde hinunter, um die Kristalle zurückzuholen.

Nur leider gibt es hierbei ein Problem, denn die Tornados vertragen sich nicht mit der Sonne, die böse UV-Strahlen ablässt. Aber um die Fire Fighters besiegen zu können, muss ein Orkan wüten. Hierbei kommt der Loadstar ins Spiel, der Wolken bilden kann um Zephyr vor der Sonne zu schützen, allerdings nur für eine bestimmte Zeit, also haltet euch ran.
Zunächst beginnt ihr als kleines Stürmchen, je mehr Teile ihr verwüstet, desto stärker wird eure Orkanstufe. Um an Fire Fighters ranzukommen, müsst ihr verschiedenste Gegenstände zerstören. Schafft ihr Kombos, erhaltet ihr sogar Extra-Zeit. An manche Fighters kommt ihr aber nur mit einer höheren Stufe dran, ihr müsst euch also beeilen.

Habt ihr 50 feurige Gegner eingesammelt, könnt ihr zum Loadstar zurück, der euch zu einem weiteren Gebiet innerhalb des Levels bringt. Ihr könnt aber auch weitere Fire Fighters suchen. Aber aufgepasst – läuft die Zeit währenddessen ab, müsst ihr wieder von vorne anfangen.


Insgesamt durchlauft ihr diese Phase in jedem Level drei Mal. Im Anschluss müsst ihr durch Tore fliegen, die euch zu einem riesen Orkan machen. Dies ist zunächst noch recht simpel, aber je weiter ihr kommt, desto schwerer wird es, denn irgendwann müsst ihr Toren ausweichen, die bei Kontakt mit sofortiger Wirkung explodieren würden.
Nun kommt das Finale des Levels, die Rettung des Kristalls. Der Edelstein ist von mehreren Totems beschützt. Diese müsst ihr kaputt bekommen. Das ist leichter gesagt als getan, denn um an die Totems zu gelangen, müsst ihr durch ein Gebiet, in dem Sonnenstrahlen sind. Diesen Strahlen müsst ihr ausweichen, sonst verliert ihr eines von vier Leben. Je mehr Totems zerstört sind, desto schwieriger wird es, allerdings müsst ihr nie wieder komplett von vorne anfangen, sondern müsst nur auf dem „Geschicklichkeitsparcour“ wieder von vorne anfangen. Die Totems zerstört ihr, indem ihr euch an sie ranhängt und schnell „A“ drückt, schlägt die Tür des Totems aber zu, ist ein Leben futsch, hört also rechtzeitig mit dem Drücken auf.


Technisch ist das Spiel nur Mittelmaß. Der Grafik merkt man an, dass das Spiel eigentlich ein reiner Wii-Titel hätte sein müssen, denn das Spiel ist, auch wenn es ab 12 Jahren ist, ziemlich bunt und spaßig gestaltet und gehört meiner Meinung nach nicht unbedingt auf eine Core-Konsole, trotzdem ist es nett gestaltet und nach jedem Level folgen Zwischensequenzen, die die Story erläutern. Die ersten beiden Einführungslevel erläutern dem Spieler das Spielprinzip gut, nur leider ist das Spiel ab dem dritten Ort eintönig, denn von nun an ist in fast jedem Level der selbe Ablauf. Die Musik ist hingegen schön gelungen.


Simons Meinung:
Kein Hit des neugegründeten Loose Cannon Studios, das Spiel braucht sich aber auch nicht zu verstecken. Auf der Wii wäre es garantiert ein Kandidat für die „unteren Achziger“ geworden, Core-Gamern ist es aber nicht gerade zu empfehlen. Ein nettes Spiel für Familienabende, auch wenn es nur einen Single-Modus hat. Ein schöner Debüt-Titel des Studios, leider aber unter Wert.