„Feuer und Wasser kommen nicht zusammen, kann man nicht binden, sind
nicht verwandt.“ Diesen Refrain von Rammstein kann man genauso gut auf
das Spiel Tornado-Outbreak von Konami anwenden. Warum das? Das werdet
ihr sehen! In Tornado Outbreak übernehmt in die Rolle von
Zephyr, einem kleinen Tornado, der Anführer der außerirdischen Wind
Warriors ist. Doch neben den Wind Warriors gibt es noch die Fraktion
der Fire Fighters. Diese haben den Warriors die Kristalle geklaut, die
den Helden der Tornados, Omegaton ihre Kraft geben. Damit dieser nicht
stirbt, müssen die Warriors auf die Erde hinunter, um die Kristalle
zurückzuholen.
Nur leider gibt es hierbei ein Problem, denn die
Tornados vertragen sich nicht mit der Sonne, die böse UV-Strahlen
ablässt. Aber um die Fire Fighters besiegen zu können, muss ein Orkan
wüten. Hierbei kommt der Loadstar ins Spiel, der Wolken bilden kann um
Zephyr vor der Sonne zu schützen, allerdings nur für eine bestimmte
Zeit, also haltet euch ran.
Zunächst beginnt ihr als kleines
Stürmchen, je mehr Teile ihr verwüstet, desto stärker wird eure
Orkanstufe. Um an Fire Fighters ranzukommen, müsst ihr verschiedenste
Gegenstände zerstören. Schafft ihr Kombos, erhaltet ihr sogar
Extra-Zeit. An manche Fighters kommt ihr aber nur mit einer höheren
Stufe dran, ihr müsst euch also beeilen.
Habt ihr 50 feurige
Gegner eingesammelt, könnt ihr zum Loadstar zurück, der euch zu einem
weiteren Gebiet innerhalb des Levels bringt. Ihr könnt aber auch
weitere Fire Fighters suchen. Aber aufgepasst – läuft die Zeit
währenddessen ab, müsst ihr wieder von vorne anfangen.
Insgesamt
durchlauft ihr diese Phase in jedem Level drei Mal. Im Anschluss müsst
ihr durch Tore fliegen, die euch zu einem riesen Orkan machen. Dies ist
zunächst noch recht simpel, aber je weiter ihr kommt, desto schwerer
wird es, denn irgendwann müsst ihr Toren ausweichen, die bei Kontakt
mit sofortiger Wirkung explodieren würden.
Nun kommt das Finale des
Levels, die Rettung des Kristalls. Der Edelstein ist von mehreren
Totems beschützt. Diese müsst ihr kaputt bekommen. Das ist leichter
gesagt als getan, denn um an die Totems zu gelangen, müsst ihr durch
ein Gebiet, in dem Sonnenstrahlen sind. Diesen Strahlen müsst ihr
ausweichen, sonst verliert ihr eines von vier Leben. Je mehr Totems
zerstört sind, desto schwieriger wird es, allerdings müsst ihr nie
wieder komplett von vorne anfangen, sondern müsst nur auf dem
„Geschicklichkeitsparcour“ wieder von vorne anfangen. Die Totems
zerstört ihr, indem ihr euch an sie ranhängt und schnell „A“ drückt,
schlägt die Tür des Totems aber zu, ist ein Leben futsch, hört also
rechtzeitig mit dem Drücken auf.
Technisch ist das Spiel nur
Mittelmaß. Der Grafik merkt man an, dass das Spiel eigentlich ein
reiner Wii-Titel hätte sein müssen, denn das Spiel ist, auch wenn es ab
12 Jahren ist, ziemlich bunt und spaßig gestaltet und gehört meiner
Meinung nach nicht unbedingt auf eine Core-Konsole, trotzdem ist es
nett gestaltet und nach jedem Level folgen Zwischensequenzen, die die
Story erläutern. Die ersten beiden Einführungslevel erläutern dem
Spieler das Spielprinzip gut, nur leider ist das Spiel ab dem dritten
Ort eintönig, denn von nun an ist in fast jedem Level der selbe Ablauf.
Die Musik ist hingegen schön gelungen.
Simons Meinung: Kein Hit
des neugegründeten Loose Cannon Studios, das Spiel braucht sich aber
auch nicht zu verstecken. Auf der Wii wäre es garantiert ein Kandidat
für die „unteren Achziger“ geworden, Core-Gamern ist es aber nicht
gerade zu empfehlen. Ein nettes Spiel für Familienabende, auch wenn es
nur einen Single-Modus hat. Ein schöner Debüt-Titel des Studios, leider
aber unter Wert.