Das schwarze Auge, spielerisch wagt sich DTP nach Ihren Rollenspielhit Legends nun an einen wahren Urrgestein des Rollenspiels. Bekannt aus dem Pen & Paper Bereich gibt es nun Drakensang.
Kenner oder nicht Kenner?
Zunächst können Nichtkenner DSAs aufatmen Ihr müsst Euch nicht mit den komplexen Regelwerk beschäftigen, danke der Automatisierung jedoch für Profis darf natürlich jeder einzelne Wert Eures Charakters beeinflusst werden.
Aller Anfang ist leicht?
Kurzerhand hat man Steuerung im Tutorial, welches in die Story miteingebettet ist schnell heraus und nach den ersten Quests wird einen die Vor- und Nachteile der Grafikengine bewußt. Da es sich herbei um begrenzte Areale handelt, kann man natürlich auf die Detailverliebtheit besser eingehen wobei negativ unsichtbare Mauern die Grenzen des Areals aufzeigen und wir es nicht einmal schaffen einen kleinen Bach zu überqueren. Ebenso gibt es keinen Tag und Nachtwechsel und somit keine reale Spielwelt, das ist zwar schade fällt aber aufgrund der dichten Athmosphäre weniger auf.
Gestatten die Story
Storytechnisch ist alles wunderschön sogar die Nebenquests machen Spaß und an Quests mangelt es einen nicht. Später verschwindet der zunächst bunte Grafikstil und unser Held ist bemüht die Gruppenmitglieder sorgfälltig auszuwählen. Diese findet Ihr am Rande der Straßen und sind teilweise auch mit Quests verbunden. Leider sind nur wenige Dialoge vertont worden, so wird meißtens der erste Satz in Sprachausgabe ausgegeben und der Rest kann dann gelesen werden. Eigentlich ja nicht mehr in der heutigen Zeit üblich.
Alles in allen zeigt Drakensang wie ein Solorollenspiel auszusehen hat, die Grafik kann sich sehen lassen die Länge des Spiels ist enorm und alles basiert auf die Regeln des Pen und Paper Systems. Neulinge und Kenner werden Ihren Spaß haben obwohl die offene Welt jedoch nur vorgegaukelt wird.