Die Sims
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Sonntag, 24. August 2008 um 22:42

Ein Nachfolger des Simulationsspiels „Simcity“ kam im Jahre 2000 auf den Markt. Endlich kehrt Leben in die gebauten Häuser.

Bei „die Sims“ geht es nicht nur darum, Häuser zu bauen und wohnlich zu gestalten, sondern um die Bewohner in Hobby, Job und Liebesleben so weit nach vorn wie möglich zu bringen. Auch Alltägliche Bedürfnisse wie Harndrang, Hygiene, Hunger und Spaßfaktor spielen eine große Rolle. So kann das eine, ohne die Beachtung des anderen nicht erfüllt werden.

Das Spiel beginnt im Familienbaukasten. Dort erstellt man sich beliebig viele Charakter und Personen.

Man kann sowohl mit einer einzelnen Sim Figur beginnen, als auch mit einer ganzen Familie. Mit einem festen Startkapital in „Simleonen“ kann nun ein Haus gekauft oder gebaut und eingerichtet werden.

Allerdings muss man im Familienmodus beachten, dass die beiden Personen die als Ehepaar gedacht, sich nicht unbedingt mögen müssen. Hat man etwa einen heimlichen Bigamisten erstellt?

Klappt es aber doch, so steht der Familienplanung nichts mehr im Wege. Über den natürlichen Weg oder per Adoptionsbüro wird dem Sim-Paar eine Babywiege in den Raum gestellt und wehe man kümmert sich in den Folgenden drei „Simtagen“ nicht gut genug darum“

Nach drei Tagen entwickelt sich der kleine Säugling zu einem eigenwilligen Kind, welches als neuer Charakter erscheint und genauso wie seine Eltern gehegt und gepflegt werden möchte.

Schickt man den Knirps nicht regelmäßig zur Schule wird der oder die kleine zur Militärschule geschickt und muss seine Familie verlassen.

Ohne Fleiß kein Preis, so auch müssen die Erwachsenen die Familie und sich selbst ernähren. Täglich muss zur Arbeit gegangen werden, Wochenenden gibt es in dieser Sims Version noch nicht.

Um sich weiter zu bilden und befördert zu werden, müssen die Charaktere sich weiter bilden.

Je nach Job stehen Fitness, Kochen, Handwerkliche Fähigkeiten, Charisma oder Logik im Vordergrund.

Auch die Sozialkompetenz darf nicht vernachlässigt werden. Jeder Sim benötigt einen Freundeskreis um eine Beförderung zu erreichen.

Je mehr die Familien verdienen desto prunkvoller kann das Haus gestaltet werden, eine Putzfrau und ein Gärtner eingestellt werden.

Bezahlt man jedoch seine Rechnungen nicht, wird der Besitz schneller gepfändet, als man klicken kann.

Das Spiel mit seinen Kunterbunten Grafiken spart auch nicht an Lachern nebenbei, so entsteht ein großer See, wenn man den Harndrang übersieht, Rivalen Ohrfeigen sich und Charakteren die die Pflege ihrer Spieler nicht überleben tauchen als Geist wieder in den Sim Haushalten auf.

Die Grundversion „Die Sims“ kann mit verschiedenen Erweiterungspaketen und Ad ons erweitert werden.

So kann bei der Version „Tierisch gut drauf“ nicht nur ein Aquarium, sondern auch Hund, Katze Maus ins Spiel genommen werden.

Bei „Hot Date“ geht es heiß her, es kann geflirtet und gekuschelt werden. So manch eine Sim Affäre nimmt hier seinen Lauf.

„Urlaub total“ heißt es, wenn zwischen Winter-Ski-Vergnügen und Sommer, Sonne, Badestrand gewählt werden kann.

So und noch in vier weiteren Paketen kann das Leben eines Sims bereichert werden.

Im Web können auch einzelne Gegenstände wie einen Mc Donald’s stand extra Betten, Schränke und Co. Zusätzlich herunter geladen werden.

Ein witziges Simulationsspiel, leider ohne konkretes Ziel

Die Charaktere sind etwas Weltfremd da gestellt, auch das Zeitverhältnis stimmt nicht immer, so braucht ein Sim für einen Duschvorgang 1,5 Simstunden.

Alles in einem aber ein gutes Spiel zum abschalten und eintauchen.