Simon Winzer und Sebastian Mersch für GameFeature.de
Die Adventurefortsetzung des guten soliden Point & Click Spiels aus dem Jahre 2005 zeigt sich im neuen Look. Der erste Teil konnte durchaus durch seine beklemmende Story für Spannung sorgen und man fühlte richtig den Serienkiller langsam näher zu kommen.
Das halb-offene Ende des ersten Teils wurde fortgesetzt. In Teil 2 spielt Ihr wie im Vorgänger 2 Spielfiguren, jedoch dieses mal etwas anders. Denn zum einen gilt es mit FBI Agentin McPherson weiterhin Spuren zu suchen während Fernseh-Reporterin Paloma Hermandez vom Killer gefangen gehalten wird und versuchen muß auszubrechen.
Fesselnd ist jedoch der Spielstart nicht, als McPherson sucht Ihr nach Hinweise zu den früheren Mordfällen (die per Text dann eingeblendet werden) um Euch an Dinge zurück zu erinnern und diese im Laptop nachzuschlagen. Klar, Polizeiarbeit hat vieles mit Akten wälzen zu tuen, aber ob man so in das Spiel einsteigen sollte fällt zumindest Neulinge recht schwer weiter zu spielen. Was aber schade wäre, denn nach und nach entwickelt sich eine gute Geschichte und das Spiel entwickelt sich zu einen guten soliden Adventure.
Ich packe meine Tasche...
und
nehme nicht alles mit! Denn wir haben begrenzte Plätze, ähnlich wie in
einen Rollenspiel, und können nicht alles mit uns tragen. Dadurch sucht
man schnell Stauräume, wie Schränke auf, die wir dann als
vorübergehende Aufbewahrungsorte verwenden. Dieses hin und her gerenne
kommt leider sehr oft vor und ist zwar durchaus realistisch, jedoch
auch wieder ziemlich nervig.
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Horrorstimmung inklusive
Die Stimmung paßt, düstere Räume, die gut getroffen sind, gute Synchronstimmen und packende Musik untermalen das Ambiente. Teilweise sind Aufgaben gegen Zeit zu bewältigen und wenn man diese nicht rechtzeitig schafft stirbt auch unsere Heldin. Die Zeitlimits werden nach späteren Spielverlauf recht knapp und man schwitzt wirklich mit der Heldin zusammen. Besonders schön sind die guten Zwischensequenzen, die einen wirklich mitfiebern lassen.
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CSI läßt grüßen
Wahrhaftig hat unsere Ermittlerin einen dicken Koffer an Hightech Forensik Utensilien und darf sie auch an Tatorten einsetzen und vergleiche schließen. Die Handhabung dieser Objekte fungiert ähnlich wie im Inventar und ist ein nettes Gimmick.
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Detailmängel
Ich gebe es zu ich habe große Erwartung an Still Life 2 gehabt und die wurden nicht erfüllt. Störend sind Grafikfehler in der ab und zu auch schon einmal der Charakter verschwindet und die Auflösung/Grafikdetails kann man auch nicht verstellen. Der Wechsel zwischen Opfer und Ermittlerin funktioniert ausgesprochen gut und ist eine frische Idee im Genre. Adventure Neulinge werden es dagegen schwer haben, jedoch sollten Horror- und Adventurefans sich das Spiel ansehen. Es dauert eine gewisse Zeit bis das Spiel seine Vorzüge zeigt, jedoch gehört das Inventarsystem nicht dazu.