Evolution leicht gemacht. Das Prinzip von Will Wright, der für die Sims verantwortlich war geht auch in Spore auf. Als Einzeller schlagen wir uns in dem Actionspiel durch, bis wir in dem Rollenspiel in der Kreaturenphase sind. Nach der Stammesphase geht es im Strategiesektor weiter bis man hin mit Raumschiffen andere Welten erobert. Das Spielprinzip von Spore ist gigantisch. Diese Spiel lässt sich nicht in Genres einordnen, da man hier sehr viele in ein Spiel gekonnt verpackt hat.
Der Einstieg ist hierbei extrem einfach als Einzeller heißt es eigentlich nur fressen und aufpassen das man nicht gefressen wird. Hierbei wirkt sich der Überlebensinstinkt besonders aus. Wir fressen, werden größer, paaren uns und verändern in unserer nächsten Generation unser aussehen und unsere Fähigkeiten. Durch den Kreatureneditor lassen sich unendlich viele Variationen ermöglichen. Der Phantasie ist da kaum Grenzen gesetzt, was ab der Zivilisationsphase auch sich in Gebäuden und Fahrzeugen wiederspiegelt.
Doch spätestens in der Kreaturenphase haben wir ein kleines Tief erreicht, denn an dem Prinzip von unseren Einzeller hat sich lediglich der Blickwinkel verändert. Es langweilt einen fressen und sich wieder zu paaren zu müssen. Durch das durchhalten wird belohnt, denn spätestens in der Stammesphase ist man wieder ganz oben auf, denn das Spiel wechselt in die Echtzeitstrategiephase, indem Ihr Euren eigenen Helden nicht mehr direkt spielt sondern nur noch die Befehle erteilt.
Das Spiel schafft es durch den Charme der Lebewesen und den überaschenden Wendungen der Spielmechanik immer wieder zu überzeugen. Die bunte Welt ist sehr stimmig, jedoch ganz so rund wie der Planet in der Zivilisationsphase scheint das Konzept auch nun wieder nicht. Dennoch Innovation, die wirklich lob verdient 4 von 5 möglichen Punkten!