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Aktuelle Spiele News

nächste Spiel Veröffentlichungen

25 Jul 2019 A Place for the Unwilling  / PC  /  ALPixel Games
26 Jul 2019 Fire Emblem: Three Houses  / Switch  /  Nintendo
26 Jul 2019 Remothered: Tormented Fathers  / Switch  /  Darril Arts
26 Jul 2019 Wolfenstein: Cyberpilot  / PS4, PC  /  Bethesda
26 Jul 2019 Wolfenstein: Youngblood  / PS4, Xbox One, Switch, PC /  Bethesda
01 Aug 2019 Pandemic  / Xbox One, Switch  /  Asmodee Digital
06 Aug 2019 Age of Wonders: Planetfall  / PS4, Xbox One, PC  /  Koch Media
06 Aug 2019 Metal Wolf Chaos XD  / PS4, Xbox One, PC  /  Devolver Digital
13 Aug 2019 Stellaris: Console Edition - Utopia  / PS4, Xbox One  /  Paradox Interactive
14 Aug 2019 The Great Perhaps  / PC  /  Daedalic

Aktuelle GameFeature News

Connect Blog - Ich habe viele falsche Entscheidungen getroffen

Das Semester hat begonnen, der Frühling scheint sich endlich zu zeigen und ich? Ich sitze in meiner Wohnung. Alleine. Nein, das Thema ist nicht: “Ich hätte lieber meine sozialen Kontakte bei diesem ach so tollem Wetter pflegen sollen, anstatt zu zocken.” Ich bereue es nicht zu zocken, doch bereue ich die Art und Weise, wie ich es getan habe.

Ich habe schreckliche, schreckliche Fehler begangen.
Ich habe Leute belogen, enttäuscht und gewissermaßen getötet.
Ich habe Leute beschuldigt, beleidigt und beraubt.
Ich habe ganze Familien trauern und sich trennen sehen.

Und das alles nur wegen mir und meinen schlechten, manchmal aus dem Affekt getroffenen Entscheidungen. Ich fühle mich schmutzig, habe aber immer an das Wohl der Anderen gedacht. Ich wollte niemandem weh tun oder Angst machen. Es tut mir leid.

 

Es tut mir leid Duck. Es tut mir leid Ben. Es tut mir leid Kenny. Das geht an alle, die durch meine falschen Entscheidungen leiden mussten: Es tut mir unfassbar leid. Vergebt mir!

Alles hat in den Semesterferien angefangen. Die Langeweile: ihr kennt das. Man weiß nichts mit sich anzufangen, also schaut man die erste Folge einer neuen Serie. Oder doch gleich die ganze Staffel? Oder doch direkt vier? Okay, ich gebe zu, dass ganze ist ein wenig aus dem Ruder gelaufen, aber ich hab’s unter Kontrolle bekommen. Ich brauch ein Ventil, dass mich davon abhält, auch noch die letzten beiden Staffeln zu suchten, wie ein Drogenopfer das Kokain weg schnieft. Aber was? Ein Spiel muss her. Passt, gerade ist eh Ostersale. Oh wow, es gibt ein Spiel zur Serie. Ach warte, direkt zwei Staffeln. Gekauft!

Und so begann alles: Der Anfang einer Reihe sehr schlechter Entscheidungen.

Die Welt, wie wir sie kennen, geht den Bach runter. Überall Tote, die zu laufen beginnen. Wir sind alle infiziert. Aber da ist dieses Mädchen, Clementine. Ich muss sie beschützen, komme was wolle. Ich suche mir Verbündete. Leute, denen ich trauen kann.

Es geht alles so schnell. Entscheidung auf Entscheidung auf Entscheidung. Keine Rast, keine Ruhe. Wir müssen weiter, uns verstecken. Die Farm, der Drugstore, das Motel, die Molkerei – wir sind nirgends sicher. Ein Boot muss her, das Meer bietet bestimmt Schutz. Ich muss die Gruppe zusammen halten. Niemand darf geopfert werden, aber dieser Larry, der war mir von Anfang an nicht ganz koscher. Vielleicht dieses eine, kleine (150 kg schwere) Opfer.

NEIN!! Was hab ich getan?! Ich habe nicht nachgedacht: wie so oft. Alles hat Konsequenzen, nichts bleibt vergessen. Ich darf nicht so werden, darf keine Menschen mehr zurück lassen, muss für jeden Kämpfen, ansonsten bin ich doch nur wie einer von denen da draußen. Was soll Clem sonst denken? Ich muss ihr zeigen, dass jedes Leben es wert ist, gerettet zu werden. Sie braucht das, sie ist doch noch ein Kind. Ich werde für dich da sein. Ich werde immer für dich da sein, Clem.

Es bringt aber nichts. Egal was ich versuche, egal was ich mache, irgendjemand leidet immer. Dieses Leid, diese Trauer, sie kennt einfach kein Ende. Am Ende ist jemand sauer auf mich, verachtet mich und meine Entscheidungen. Am liebsten würde ich aufgeben, wenn es nicht für sie wäre und ihr überleben.

“Wir können uns nicht aussuchen, ob wir geboren werden, aber wie wir sterben.”

Ich muss immer wieder an diesen Satz denken, wenn ich an diese Monster da draußen denke; wenn ich an Katja und Kenny denke. Die Gruppe wird immer kleiner. Viele Sachen konnten nie aus der Welt geschafft werden, was aber bleibt, sind die Schuldgefühle.

Es tut mir leid Larry. Es tut mir leid Lilly. Es tut mir leid Doug.
Nicht immer waren wir einer Meinung. Viele von euch waren wütend auf mich, aber ich musste mich manchmal entscheiden. Ich wollte euch nie etwas böses (außer Larry ein, zwei Mal), wollte immer, dass wir einander verstehen, stark zusammen sind.

Wem mache ich was vor?

Mir ging es nicht um Larry, Lilly oder irgendwen anders. Mir ging es nur um Clem. Ich hätte jedes Leben geopfert, um sie zu beschützen. Dennoch: ich wollte nicht, dass jemand stirbt, wollte diesen Alptraum einfach nur überstehen. Aber nun ist es vorbei. Die Geschichte wurde erzählt. Ich hoffe, Clem hat Omid und Christa gefunden und ist in Sicherheit. Ich mache mir große Sorgen. Ich hoffe, wir sehen uns in Tell Tales The Walking Dead Season 2 wieder.

Das nächste mal werde ich alles besser machen. Ich werde weniger Fehler machen, versprochen.

Clem: be safe.

 

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