Luigi's Mansion

 

GameFeature hat zur Veröffentlichung dieses Tests ein sogenanntes Rezensionsmuster von den Spieleentwicklern/Publishern oder Pressefirmen als Dauerleihgabe erhalten. Wir weisen, darauf hin, dass dieses keinesfalls positive Auswirkungen auf unser Testurteil hat. Dennoch kommen wir der Kennzeichnungspflicht für Kooperationen gem. Rechtsprechung des Landgerichtes Berlin vom 24. Mai 2018 gerne nach. | unentgeldliche Werbung
Offizielle Produktbeschreibung:
Das ursprüngliche Luigi’s Mansion, mit dem 2002 der Nintendo GameCube hierzulande an den Start ging, kommt als exklusives Remake für Nintendo 2DS & 3DS heraus. Die Neuauflage glänzt durch einen frischen Look und neue Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel eine Karte, die auf dem unteren Bildschirm erscheint, sowie ein Boss Rush-Modus. Luigis erstes Abenteuer beginnt gleich kurios! Er und sein Bruder Mario haben eine Villa gewonnen. Der Haken an der Sache: Das Haus ähnelt einem Spukschloss und Mario verschwindet plötzlich spurlos. Zum Glück begegnet Luigi Prof.E.Gadd, der ihm bei der Suche hilft und ihm mit einem Spezial-Staubsauger ausrüstet. Damit soll Luigi das Anwesen von lästigen Plagegeistern befreien um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Zusätzlich hinterlässt der Professor ihm dem Game Boy Horror, der als Item-Anzeige, Lageplan und Ego-Rundumblick genutzt werden kann. Ein weiteres wichtiges Tool ist Luigis Taschenlampe. Sie blendet die Geister und lässt sie erstarren. So kann der wagemutige Klemper die Geister einfacher fangen. Doch Vorsicht! Jedes Ungeheuer erfordert ein anderes Manöver. Neugierige Gespensterjäger kommen in Luigi's Mansion voll auf ihre Kosten: Hinter Gardinen, Bildern, in Schubladen und Vasen kann man jederzeit nach Hinweisen suchen. Da werden sich die Spieler auf einige Überraschungen gefasst machen müssen.
 

logosocial

Wertungsbereich

Gesamt
Gameplay
Grafik
Sound

 

 

PRO

CONTRA

+ sehr detaillierte Umgebung mit vielen Interaktionsmöglichkeiten

- optisch nicht mehr ganz der Bringer

+  lustige Stimm-Effekte und spaßiger Soundtrack

- Steuerung mitunter etwas gewöhnungsbedürftig

+ verschiedene kreativ einzufangende Geister

- Dinge zielgerichtet ansaugen ist umständlich

+ generell sehr süßer und ansteckender Humor

+ neue Karte für verbesserte Übersicht


Antjes Fazit:

Ich selbst hatte nie einen Gamecube oder ein N64, daher gingen mir im Verlauf meiner Kindheit einige Perlen aus dem Hause Nintendo abhanden. Deshalb bin ich froh, dass einige dieser Spiele es auf den 3DS geschafft haben, wie Luigi’s Mansion. Ein Titel, der mir im Vorfeld überhaupt nichts gesagt hat, denn Luigi kommt genau wie alle anderen Charaktere aus dem Mario Universum immer etwas kurz. Und ich muss sagen, es funktioniert super auch mal dem Bruder unseres Lieblings-Italieners das Rampenlicht zu überlassen. Oder wie in diesem Fall, das Taschenlampen-Licht. Nachdem Luigi und Mario eine Villa gewonnen haben, geht Luigis geliebter Bruder genau dort verschollen und so muss Luigi den Helden spielen und seinem Bruder zuhilfe kommen. Das Ganze hat natürlich einen Haken, denn die Villa ist voll mit Geistern. So macht sich der leicht verängstigte Luigi auf mit Taschenlampe und Staubsauger bewaffnet und sucht nach seinem Bruder. Die Geschichte ist simpel, aber super putzig. Obwohl ich häufig Mario Spiele etwas zu albern finde, ist Luigis Mansion ein guter Mix aus Humor mit leichtem Gruselunterton. Natürlich ist es nicht wirklich gruselig, aber die Darstellung der Geister bis hin zu den kleinen Mause-Geistern trägt super zum Setting bei. Generell entdeckt man an allen Ecken und Enden kleine Details, die einem von der Darstellung überzeugen, wie Luigi selbst, der fröhlich zur Melodie summt oder nach seinem Bruder ruft, wenn man den richtigen Knopf drückt. Der Soundtrack unterstreicht nochmal das quirlige Spiel, von der albernen Sprache des Verrückten Professors I. Gidd oder der verzerrten Lache der Geister. Dabei ist das Spielprinzip sehr simpel gehalten: In jedem Raum der Villa sind Geister versteckt, die wir einsaugen und sammeln müssen. Wenn der Raum leer ist, bekommen wir einen Schlüssel und gehen zum nächsten Raum. Es gibt aber Unterschiede zwischen den Geistern. Es gibt reguläre Geister in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und es gibt sogenannte Gemäldegeister, die wir nur nach Erledigung gewisser Aufgaben einsaugen können. Letztere können auch Bossgeister sein, die etwas schwieriger einzufangen sind, aber vom Schwierigkeitsgrad sind sie alle machbar. Die verschiedenen Räume beinhalten immer kleine Verstecke, die Herzen, Geld oder eben auch Geister beherbergen. Also ist es sinnvoll hier und da mal zu rütteln und Schubladen zu öffnen. Generell finde ich die Darstellung der einzelnen Räume, die alle einem anderen Zweck dienen und entsprechend Namen haben, sehr kreativ und abwechslungsreich mit Hindernissen und kleineren Rätseln. Generell ist das Spiel nicht super anspruchsvoll, aber an manchen Stellen muss man schon mal überlegen, wie man den Gemäldegeist nun triggern soll, damit man ihn einfangen kann. Und dann gibt es dafür sogar noch eine Hilfestellung in Form eines Gameboys, der euch Hinweise darauf gibt, was die Herzen der Geister so bewegt. Luigis Mansion ist eines der besseren Spiele für den 3DS im Jahr 2018, auch wenn es nur ein Remake ist, kann ich es wärmstens empfehlen, denn ich hatte wirklich viel Spaß mit dieser kleinen Perle.


 
 
 
 
 
 

 

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