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Shroud of the Avatar

 

Offizielle Produktbeschreibung:
Als Fantasy-Multiplayer-RPG verknüpft Shroud of the Avatar viele der entscheidenden Features, die der Ultima-Serie zu ihrem Erfolg verhalfen. Dies umfasst Elemente wie die weitreichende Bewegungsfreiheit in einer lebendigen, ständig wachsenden Fantasy-Welt mit einem spielergesteuerten Handwerks- und Wirtschaftssystem sowie einen Aufstiegspfad, bei dem Spieler auf Grundlage ihrer „Virtues“ vor moralische Entscheidungen gestellt werden.
 
 
Die fesselnde Spielhandlung wurde in Zusammenarbeit mit dem gefeierten Fantasy-Autor Tracy Hickman verfasst (Drachenlanze). Spieler dürfen sich auf die Integration mehrerer MMO-Elemente freuen, die zu einer einzigartigen, gemeinsam erlebbaren Online-Erfahrung in einer beständigen Welt kombiniert wurden. Sie können entweder im Alleingang oder mit Freunden spielen, ihre eigenen Unterkünfte oder sogar ganze Städte besitzen und sich einer der vielen verschiedenen Gilden im Spiel anschließen.
 

GameFeature Wertungsbereich:
 

65%

PRO

CONTRA

+ schöne Background Story

- ... die jedoch leer wirkt

+ lange Spielzeit

- Animationen/Charakterdesign

+ hübsche Welt...

- schwerer Einstieg

- Balancing

- viel Grinding


Sebastians Fazit:

Ich war tatsächlich lange Ultima Fan der alten Tage. Ich oute mich als jahrelanger Ultima Online Fan und auch den verbuggten Teil IX hab ich damals geliebt umso gespannter war ich auf Shroud of the Avatar. Zwar ist es nur der inoffizielle Ultima Nachfolger, aber Richard Garriott alias Lord British ist nun mal die Ultima Ikone und somit waren meine Hoffnung groß. Jedoch war der Weg ein Singleplayer RPG mit einen Sandbox MMORPG zu verknüpfen wahrscheinlich nicht der beste. Bereits vor den ersten spielen dachte ich mir, wie jetzt online oder offline? Es will sich einfach nicht mit mir vereinbaren bei einen Rollenspiel. Ich muß leider eingestehen, dass mir keines der beiden Modi gefallen hat. Zwar ist die Welt sehr stimmig und der Hintergrund wieder typisch Ultima, jedoch ist es technisch einfach eine Katastrophe. Mehr fällt mir einfach nicht dazu ein. Natürlich haben die Jungs rund um Garriott lange in der Kickstarter Kampagne gebraucht um das Geld aufzutreiben dieses Spiel zu entwickeln, jedoch basiert die Technik im Grunde auf Spiele die vor 10 Jahre erschienen sind. Ich rede hier von Animationen, leblose NPCs, keine Sprachaugabe, hakeliges Kampfsystem, Bugs usw. Das Sandbox Erlebnis hat mir jedoch doch gefallen. Hier können Spieler wirklich ein komplexes Wirtschaftssystem aufbauen und zusammen bedingt Spaß haben. Leider wirkt das Spiel zu keinen Zeitpunkt fertig und hätte weitaus mehr Entwicklungszeit benötigt. Zuviel Ambitionen wurden vielleicht in das Projekt gesteckt, leider kann ich das Spiel nur bedingt empfehlen.