Steel Divison II Test

 

GameFeature hat zur Veröffentlichung dieses Tests ein sogenanntes Rezensionsmuster von den Spieleentwicklern/Publishern oder Pressefirmen als Dauerleihgabe erhalten. Wir weisen, darauf hin, dass dieses keinesfalls positive Auswirkungen auf unser Testurteil hat. Dennoch kommen wir der Kennzeichnungspflicht für Kooperationen gem. Rechtsprechung des Landgerichtes Berlin vom 24. Mai 2018 gerne nach. | unentgeldliche Werbung
Offizielle Produktbeschreibung:
Steel Division 2 setzt im Genre der WW2-Echtzeitstrategiespiele neue Maßstäbe. Beim Nachfolger des von der Presse gefeierten Echtzeittaktikspiels erhältst du den Oberbefehl über eine ganze Armee und führst sie im Jahre 1944 an der Ostfront durch Operation Bagration, die sowjetische Offensive gegen die Armeen des Dritten Reichs in Weißrussland. Beweise dich in rundenbasierten Dynamischen Strategischen Kampagnen im Maßstab 1:1 als General, in epischen Echtzeittaktikschlachten als Oberst und bei der Nutzung des brandneuen Decksystems als Waffenexperte. Dank der über 600 Einheiten, 25 Karten und zahlreichen Spielmodi eröffnet dir das Gameplay von Steel Division 2 unzählige Möglichkeiten und bietet hunderte Stunden Spielspaß in Einzel-, Mehrspieler- und Koop-Modi.
 

WERTUNG

  PRO
  + strategische Kämpfe
  + große Karten mit viel Tiefgang
  + realistische Einheiten
  + hoher Schwierigkeitsgrad...
   
  CONTRA
  - ... der Neueinsteiger frusten kann
  - kein Tutorial oder Erklärungen
  - öde Präsentation

Sebastians Fazit:

Steel Division 2 richtet sich direkt an Strategie-Profis und lässt dabei Neueinsteiger oder Gelegenheitsspieler einfach links liegen. Denn es wird hier rein gar nichts erklärt: Friss oder stirb! Es vergehen sogar für Veteranen des Genres einige Stunden, bis man die ersten Schlachten auf normalem Schwierigkeitsgrad gewinnt. Denn welche Einheit für welchen Feind über was für ein Terrain und welche Nachschubeinheit hierfür wichtig ist, muss erst einmal gelernt sein. Steel Division ist eher mehr ein Taktik Spiel als Strategie. Es ähnelt viel mehr an ein Schach Spiel, so sieht man immer die virtuell verlaufende Grenze und diese bewegt sich dynamisch der Truppenbewegungen. Je mehr wir also einnehmen, desto mehr Einheiten dürfen wir auch platzieren. Aber nehme ich lieber Artillerie oder eher Flugzeuge oder doch eher Scouts? Unglaublich viele Einheiten dürfen wir in den Krieg beordern, aber viele Einheiten haben Schwächen, die unser Gegner genaustens kennt und wir wohl eher nicht. In Bezug auf Realismus liegt Steel Division 2 recht hoch im Kurs, kann aber durch die eher dröge Präsentationen nicht groß punkten. Dabei sind die Maps spannend und richtig fordernd. Grafisch sehen die Einheiten samt den Effekten durchaus gelungen aus.


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