Jede Wahl, die du auf deiner Reise triffst, entscheidet über das Schicksal deiner Kameraden. Inspiriert von historischen Ereignissen um die Tschechoslowakischen Legionen und von ihrer Entschlossenheit, nach dem Ersten Weltkrieg in ihre neu gegründete Heimat zurückzukehren, wird diese Mission deinen Kampfgeist und deinen Überlebenswillen auf die Probe stellen. The Last Train Home erwartet dich und deine Entscheidungen.
WERTUNG |
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PRO CONTRA |
Hannahs Fazit:
Ich war von dem Genremix in Last Train Home echt überwältigt. Er verbindet den Survival-Aspekt mit permanenter Ressourcenknappheit, die Zug-Simulation und RTS-Missionen sehr gut. Dabei baut alles auf einer fiktiven Story, angelehnt an den ersten Weltkrieg auf, welche sehr immersiv erzählt ist. Alle drei Aspekte funktionieren dabei sehr gut zusammen. Zunächst ist unser Ziel mit dem Zug zurück in die tschechoslovakische Heimat zu kommen durch einen russischen Bürgerkrieg, in dem man nie genau weiß, wer Feind oder Freund ist. Das Zugmanagement funktioniert über ein Zwei-Schicht-System und zugewiesene Rollen wie Lokführer oder Arzt. Jede Position muss doppelt besetzt sein und die Soldaten brauchen auch noch Erholung, und dann wären da noch die Missionen, auf die wir sie schicken müssen, um Ressourcen wir Nahrung oder Treibstoff zu bekommen ohne die garnix läuft. So ein Dilemma, man steht permanent vor der Herausforderung seine Aufgaben zu priorisieren und man kann nie alles gleich gut erledigen. Und natürlich gibt es auch noch Permadeath, wenn also eine Einheit bei einer RTS-Mission stirbt, dann fehlt sie im Zug. Das ist besonders ärgerlich, wenn wir sie schon aufgelevelt hatten. Kurzum: Last Train Home verzeiht keine Fehler und man sollte Frust-resistent sein, dann bekommt man hier aber ein geniales Spiel.