GameFeature hat zur Veröffentlichung dieses Tests ein sogenanntes Rezensionsmuster von den Spieleentwicklern/Publishern oder Pressefirmen als Dauerleihgabe erhalten. Wir weisen, darauf hin, dass dieses keinesfalls positive Auswirkungen auf unser Testurteil hat. Dennoch kommen wir der Kennzeichnungspflicht für Kooperationen gem. Rechtsprechung des Landgerichtes Berlin vom 24. Mai 2018 gerne nach. | unentgeldliche Werbung
Offizielle Produktbeschreibung:
In einer Zukunft, in der Menschen und Wiedergänger koexistieren ...Seit die Luna Rapacis aufgetaucht ist, verwandeln sich immer mehr Wiedergänger in blutrünstige Monster ohne jeden Verstand – die gefürchteten Schrecken. Als Jäger ist es deine Aufgabe, die Welt vor dem unausweichlich scheinenden Untergang zu retten. Deine einzige Chance ist ein Mädchen namens Lou, das mit seinen Fähigkeiten die Zeit manipulieren kann.Ein episches Abenteuer erwartet dich, in dem du mit Partnern deiner Wahl eine postapokalyptische Welt erkundest, hitzige Schlachten gegen mächtige Gegner schlägst und eine fesselnde Geschichte aufdeckst, die sogar die Grenzen der Zeit überschreitet.


WERTUNG

PRO
+
 Klasse Charaktere und ihre Geschichten
+
 Grandioser Soundtrack
+ Umfangreicher Charaktereditor
+ Viele Build-Variationen durch Waffen und Blutcodes

CONTRA
-
 Unschöne leere Welt und Artstyle
-
 Keine gute Performance
- Klobiges Kampfsystem mit unschönen Hitboxen


Dennis Fazit:

Während der erste Teil der Reihe 2019 noch eher mit Schlauchleveln kämpfte, hat man sich in Code Vein II dazu entschieden, den Open-World-Weg der „Souls-Konkurrenz“ Elden Ring einzuschlagen. Trotz des unterschiedlichen Settings ist die Inspiration überall spürbar: Eine große, offene (wenn auch leider recht leere) Welt, verteilte Mini-Dungeons, überall (leider auch gleiche) Items und sogar die an „Goldene Saaten“ erinnernden Kugeln zum Aufleveln der Tränke sind in der Welt verstreut. Der Vergleich kommt also nicht von ungefähr. Doch trotz dieser Inspiration hat das Spiel genau damit zu kämpfen. Der Artstyle harmoniert nicht gut mit der offenen Welt, die Konsolenfassung läuft performancetechnisch nicht rund und selbst die Kämpfe fühlen sich nicht so wuchtig an, wie sie sein sollten. Schade, denn die Story um die Helden und die Zeitreisen ist ziemlich interessant. Auch spielerisch hat Teil II mit den verschiedenen Waffen und Blutcodes im Kern eigentlich einiges zu bieten. Hier kann man wirklich nur hoffen, dass die Entwickler zumindest bei der Performance noch via Patches nachbessern.