GameFeature unterwegs - gamescom 2018 im Interview
mit MateCrates CEO Sebastian Kuch


 

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„City Masters“ professioneller eSport für Alle eSports gewinnt weltweit an Beliebtheit. Rund um den Globus gibt es mittlerweile 2,2 Milliarden regelmäßige Spieler. Es gibt mehr Zocker als traditionelle Sportler. Der eSports-Markt ist bereits riesig und steht dennoch ganz am Anfang. Eine Wettbewerbsstruktur, die einen klaren Weg an die Spitze bietet, ist in der virtuellen Welt derzeit kaum vorhanden. Zudem ist es schwierig, ein passendes Team und geeignete Mitspieler zu finden oder sein Team zu verwalten. GameFeature trifft auf der gamescom den CEO von MateCrate namens Sebastian Kuch und erzählt uns von seinen ambitionierten Projekt City Masters.
 
Sebastian Kuch
 
Eines der beliebtesten Multiplayer-Spiele ist „League of Legends“. Weltweit gibt es über 250 Millionen Spieler. Von dieser enormen Anzahl an eSportlern können nur die knapp 1.000 besten Spieler an organisierten Wettkämpfen teilnehmen. Weltweit gibt es nur etwa 300 organisierte „League of Legends“ Clubs bzw. Vereine. Nur die ganz großen Teams und Sponsoren suchen sich derzeit ihre Spieler aus. Die Wenigsten haben da das Glück, zu den Auserwählten zu zählen.
 
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„City Masters“ macht professionellen eSports für jeden Spieler zur Realität. Der 22-Jährige Sebastian Kuch veranstaltet mit seinem Team die City Masters, die jedem Gamer die Möglichkeit bieten, an einem professionell organisierten eSport–Wettbewerb teilzunehmen. Der Fokus des Hamburger Unternehmens liegt dabei auf „League of Legends“. Ein Hauptziel des Startups ist es in deutschen Städten eSport-Clubs zu etablieren und Städtemeisterschaften zu organisieren, bei denen sich Amateurspieler und Profi-Spieler gleichermaßen messen können, um so eSport den regionalen Bezug zu verleihen, der selbigem derzeit noch fehlt. In der ersten Saison messen sich Hamburg, Berlin, München und Köln im Spiel League of Legends. Eine Saison dauert circa acht Wochen und besteht aus einer sieben-tägigen Online- Qualifikation und verschiedenen offline Events, wie einem Trainingstag mehreren Spieltagen, sowie einem großen Finale. Jede Stadt hat somit einen eigenen „League of Legends“-Club mit unterschiedlich starken Teams, die dann städteweise gegeneinander antreten. Wie im Fußball haben die eSportler so die Möglichkeit, ganz unten in der „Kreisklasse“ anzufangen und sich nach und nach zu steigern. Außerdem erhält jeder Spieler die Chance sein Können auf einer Bühne vor Publikum zu präsentieren, wie ein richtiger eSport-Profi. Die erste offizielle Saison der City Masters startet noch diesen Herbst. Weitere City Masters zu anderen eSports-Titeln sollen in Zukunft folgen. 
 
 
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